Physiker – neugierig, systematisch und flexibel

Breites Wissen von Physikern ist gefragt in Wirtschaft, Forschung und Entwicklung

Physiker sind gerne gesehene Mitarbeiter – in Industrie und Wirtschaft. Aufgrund ihres breiten Verständnisses für die Grundzusammenhänge der Natur- und Technikwissenschaften werden sie flexibel und gerne auch in fachfremden Bereichen eingesetzt. Vor allem in der Beratung spielen Physiker ihre Vorteile aus.

Eine Studie zur Arbeitsmarktentwicklung, die im Auftrag der Deutschen Physikalische Gesellschaft (DPG) 2010 durchgeführt wurde, zeigt, was viele Unternehmen bereits wissen: Physiker sind nicht nur systematisch und neugierig, sondern auch sehr flexibel was ihren Einsatz angeht. Ihr breites Wissen ist nicht nur im Bereich Forschung  & Entwicklung gefragt. Auch die Wirtschaft freut sich über Physiker in den eignen Reihen: Forschungsergebnisse können viel schneller in Form von Innovationen und neuen Produkten auf den Markt gebracht werden. Durch eine noch engere Zusammenarbeit zwischen Physikern und Ingenieuren kann dies erreicht werden.

Speziell in der Beratung spielen Physiker ihre Vorteile voll aus. Fast 10 Prozent aller Physiker arbeiten im Bereich der Unternehmensberatung. Dabei nimmt die Technologieberatung neben den „klassischen“ Beraterdisziplinen Strategie-, Finanz- und IT-Beratung einen immer breiteren Platz ein. Sie bietet Physikern die Möglichkeit, ihre Technologieaffinität auszuleben.

Die Technologie- und Innovationsberatung Invensity arbeitet mit einem Modell der systematischen Innovationsentwicklung, bei dem Physiker und Ingenieure gemeinsam ihre Stärken ausspielen können. Im  Invensity Innovation Center arbeiten die interdisziplinären Teams an neuen Ideen und entwickeln sie in strukturierten Prozessen zu Innovationen. Die gewonnenen Erfahrungen fließen in die Praxis der Innovations- und Technologieberatung ein und generieren so erheblichen Mehrwert bei den Kunden.

Einen praxisnahmen Einblick in dieses Thema bietet eine Fachtagung der DPG. Mit Vorträgen, Diskussionen und interaktiven Fallstudien bietet die Tagung einen interessanten und praxisnahen Einblick in das Innovationsmanagement von Industrie und Wirtschaft. Die Veranstaltung findet zwischen dem 06. – und 08. November 2011 in Bad Honnef statt und wird vom Arbeitskreises Industrie und Wirtschaft der DPG organisiert. Die Arbeitstagung „Forschung – Entwicklung – Innovation“ adressiert das Thema „Transfer und Kommerzialisierung von Forschungsergebnissen unter den Randbedingungen des Tagesgeschäfts“ und richtet sich an Physiker und interessierte Ingenieure, die in Wirtschaft und Industrie arbeiten. Als Keynote- Speaker spricht in diesem Jahr Dr. Klaus Tschira, Physiker und einer der Mitgründer von SAP.

Invensity unterstützt zum wiederholten Male die Organisation der Tagung der DPG und ist ein gerne gesehener Partner beim interdisziplinären Erfahrungsaustausch zum Technologie- und Innovationsmanagement.