Studie Zeigt: Darum scheiten öffentliche Großbauprojekte

Beratungsgesellschaft Invensity deckt die Gründe für Kostenexplosionen und Scheitern vom Flughafen BER, Stuttgart 21 und ähnlichen Großprojekten auf

Wiesbaden, 15. Januar 2013 – Mehrfach aufgeschobene Eröffnungstermine, explodierende Kosten und massive Fehlplanungen – in den letzten Monaten und Jahren sind solche Probleme bei öffentlichen Großbauprojekten nahezu zur Selbstverständlichkeit geworden. Der Flughafen Berlin-Brandenburg (BER), Stuttgart 21 oder die Hamburger Elbphilharmonie sind dafür längst Paradebeispiele. In einer aktuellen Studie deckt die Wiesbadener Technologie- und Innovations-Beratungsgesellschaft Invensity (www.invensity.com) typische Stolperfallen bei Planung und Durchführung solcher Projekte auf und zeigt deutliche Optimierungspotentiale. Matthias Welge, Leiter des Ressorts Projektmanagement bei Invensity, erklärt: „Wir haben festgestellt, dass es bei Großbauprojekten wie dem Flughafen BER oft nur eine Frage der Zeit ist, bis die ursprünglichen Planungen in eine Sackgasse geraten.“

Die Projektmanagementexperten von Invensity sehen den Ursprung der Probleme vor allem in einem unsachgemäßen oder oft sogar fehlenden Risikomanagement. Angesichts enormer Investitionssummen ein fataler Mangel, so Welge: „Allein für Stuttgart 21 haben sich die Kosten bis heute auf fast sieben Milliarden Euro erhöht – dennoch wurde das Objekt bis heute nicht fertiggestellt. Beginnt die erste Bauphase, bevor die endgültige Finanzierung abgeschlossen ist, ergeben sich eine Fülle von Risiken, welche jedes Projekt früher oder später einholen.“ Da die anfänglichen Kalkulationen öffentlicher Großbauprojekte die Entscheidungsgrundlage für die Annahme oder Ablehnung des Projekts bilden, geht dies in der Regel zu Lasten eines kontinuierlichen Risikomanagements. Entstandene Mängel schon bei der Errichtung eines Gebäudes, Nachforderungen von General-Bauunternehmen, unklare Anforderungen vor Baubeginn, mangelnde Transparenz und enormer Kostendruck während der Ausschreibung führen schließlich zum Scheitern ambitionierter Großprojekte.

Laut Invensity hat die Kommunikation innerhalb der Projekte eine außerordentliche Bedeutung: Während bei mangelhafter Kommunikation zwischen den beteiligten Entscheidungsträgern umfangreiche kostenintensive Anpassungen vorprogrammiert sind, entziehen geschönte Kalkulationen Neubauten jegliche Grundlage für einen stabilen Projektverlauf. Matthias Welge rät zu einer offenen und ergebnisorientierten Kommunikation unter den Projektpartnern sowie zu frühzeitigem und praxisnahem Risikomanagement: „Führt man sich vor Augen, dass die monatlichen Kosten einer stillgelegten Großbaustelle ohne weiteres zweistellige Millionenbeträge erreichen können, wird schnell klar, dass eine optimierte Planung und Umsetzung von Großprojekten essentiell ist. So kann die Verwendung eines umfangreichen Lasten- und Pflichtenheftes zu mehr Transparenz führen und die Anforderungen vor und während des Bauvorhabens für alle beteiligten Parteien klar darstellen“, so Welge.

Die Invensity GmbH ist eine aufstrebende europäische Technologie- und Innovationsberatung mit internationaler Ausrichtung. Invensity hat in Deutschland Niederlassungen in Wiesbaden, München und Düsseldorf. Mit ihrer Academy und ihrem Innovation Center gewährleistet Invensity dauerhafte Spitzenleistungen für namhafte Unternehmen im Forschungs- und Entwicklungsbereich. Hochwertige Schulungen sowie individuelles Mentoring fördern das Wissen, die Talente und die Fähigkeiten der Mitarbeiter, die in den internen Ressorts projektübergreifend Methoden und Kompetenzen entwickeln.

Weitere Informationen: Invensity GmbH, Schumannstraße 79, 40237 Düsseldorf, Deutschland, +49 211 875 679 00, E‑Mail: info@invensity.com, Web: www.invensity.com

Pressekontakt: Manuel Sollbach, E-Mail: manuel.sollbach@invensity.com

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