Studie zeigt: Apple und Samsung setzen Automobilhersteller unter Druck

Technologie- und Innovationsberatungsgesellschaft Invensity stellt neue Studie „Aktuelle Themen im Projektmanagement“ vor

Wiesbaden, 23. April 2013 – Die in der Softwarebranche schon seit Jahren genutzten agilen Entwicklungsmethoden setzen sich zunehmend auch in der Automobilindustrie durch – zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Wiesbadener Technologie- und Innovationsberatungsgesellschaft Invensity. Als Hauptgrund für diese Entwicklung sieht Matthias Welge, Leiter des Ressorts Projektmanagement bei Invensity, den wachsenden Druck aus der Unterhaltungsindustrie: „Automobilhersteller stehen heute im direkten Wettbewerb mit Anbietern wie Apple, Samsung oder Sony. Um konkurrenzfähig zu bleiben, müssen sie sich den kurzen Entwicklungszyklen der Unterhaltungsriesen anpassen – fünf Jahre Entwicklungszeit für ein Autoradio sind heute längst nicht mehr haltbar.“

Aufgrund der langen Entwicklungsprozesse in der Automobilbranche sind vor allem die integrierten Multimediasysteme bis zur Serienreife eines Fahrzeugs oft bereits veraltet, erklärt Welge: „In weiten Teilen hinkt die Automobilindustrie Herstellern wie Apple oder Samsung innovations- und entwicklungstechnisch noch deutlich hinterher. Die starren Gerüste konventioneller Entwicklungsmethoden stoßen heute schnell an ihre Grenzen – das spüren auch die Entscheidungsträger der Automobilbranche.“ Laut Invensity-Studie steigert agiles Projektmanagement die Innovationskraft und Produktqualität von Unternehmen maßgeblich. Produkte lassen sich jederzeit flexibel an neue Trends und Kundenbedürfnisse anpassen. „Die bisher übliche Praxis, den Produktlebenszyklus von Autos durch nachträgliche Facelifts um 2-3 Jahre zu verlängern, könnte durch den gezielten Einsatz agiler Methoden schon bald der Vergangenheit angehören. Hersteller können so in jedem Modelljahr echte Neuerungen einführen und Fahrzeuge auf den Markt bringen, die durchweg dem aktuellen Stand der Technik entsprechen“, so Welge.

Stimmen die Rahmenbedingungen, lassen sich traditionelle und agile Methoden in einem hybriden Ansatz miteinander verbinden – Entwickler profitieren so von hoher Flexibilität und gleichzeitiger Planungssicherheit. Der „Faktor Mensch“ ist dabei laut Studie nicht zu unterschätzen: Unzureichende Kommunikation und Koordination zwischen den Beteiligten können Projekte massiv ausbremsen oder gar scheitern lassen. „Agiles Projektmanagement lebt von der Innovationskraft und dem Miteinander der Projektbeteiligten. Faktoren wie Teambuilding oder Konfliktmanagement werden oft vernachlässigt, sind aber für den Erfolg agiler Projekte entscheidend“, erklärt Welge.

Die Invensity GmbH ist eine aufstrebende europäische Technologie- und Innovationsberatung mit internationaler Ausrichtung. Invensity hat in Deutschland Niederlassungen in Wiesbaden, München und Düsseldorf. Mit ihrer Academy und ihrem Innovation Center gewährleistet Invensity dauerhafte Spitzenleistungen für namhafte Unternehmen im Forschungs- und Entwicklungsbereich. Hochwertige Schulungen sowie individuelles Mentoring fördern das Wissen, die Talente und die Fähigkeiten der Mitarbeiter, die in den internen Ressorts projektübergreifend Methoden und Kompetenzen entwickeln.

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