Projektmanagement in der Medizintechnik: Experten fordern einheitliche Standards

  • Marktstudie „Projektmanagement in der Medizintechnik“ der Wiesbadener Beratungsgesellschaft Invensity zeigt, worauf sich die Branche in den kommenden Jahren einstellen muss

Wiesbaden, 20. Februar 2014 – In der Medizintechnikbranche entscheidet ein umfassendes und individuelles Projektmanagement zunehmend über Erfolg und Misserfolg von Unternehmen. Dabei spielt vor allem die Einführung verbindlicher Projektmanagementstandards in den meist kleinen und mittelständischen Unternehmen der Branche eine zentrale Rolle. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Marktstudie „Projektmanagement in der Medizintechnik“ der Wiesbadener Technologie- und Beratungsgesellschaft Invensity (www.invensity.com). Matthias Welge, Projektmanagement Experte bei Invensity, erklärt: „Unternehmensweite Standards schaffen eine einheitliche Sprache, mit der Herausforderungen deutlich präziser adressiert und Projekte effektiver und kontinuierlicher zum Erfolg geführt werden können.“

Die Standards ermöglichen es Unternehmen zudem, flexibler und zielgerichteter auf die branchenweit größer und komplexer werdenden Projekte und Prozesse zu reagieren. Der Grund für diese Entwicklung liegt laut Invensity vor allem in der für 2014 geplanten neuen Medizinprodukteverordnung (Medical Device Regulation, MDR): Die MDR ist mit strengeren und langwierigeren Regularien bei der Markteinführung neuer Produkte verbunden – die Invensity Experten erwarten in der gesamten Medizintechnikbranche deutliche Verzögerungen in der Time-to-Market und dem Return on Investment. Welge ist überzeugt: „Insbesondere KMUs können sich dieser Entwicklung nicht länger verschließen. Die richtigen Maßnahmen zur Standardisierung und Professionalisierung des Projektmanagements können sich für viele Unternehmen schon in naher Zukunft als überlebenswichtig erweisen.“

So sorgt bereits eine durchgängige Toolkette für effizientere Prozesse und zusätzliche Transparenz. Die Auswahl der Tools ist von der Projektgröße abhängig: Für kleinere Projekte reicht laut Invensity meist eine verknüpfte Excel-Lösung, mit der das Projektteam alle wichtigen Aspekte abbilden kann. Größere Projekte setzen hingegen weitere Funktionen wie umfangreiche Ressourcenplanungen und automatische Reportgenerierungen voraus – hier rät Invensity zu spezialisierter Software wie MS Project, Primavera oder Planta PPMS.

Zudem gilt es, die Auswirkungen von Änderungen auf Zeit, Qualität und Kosten genau zu analysieren. Den Hauptgrund für das Scheitern vieler Projekte sieht Welge in der mangelhaften oder fehlenden Ausgestaltung eines solchen Änderungsmanagements: „Medizintechnische Projekte sind geprägt von kontinuierlichen Veränderungen, neuen Prioritäten und Änderungswünschen der Stakeholder. Nur wer frühzeitig ein professionelles Änderungsmanagement etabliert, kann strukturiert und flexibel auf diese Einflüsse reagieren.“

Die Invensity GmbH ist eine aufstrebende europäische Technologie- und Innovationsberatung mit internationaler Ausrichtung. Invensity hat in Deutschland Niederlassungen in Wiesbaden, München und Düsseldorf. Mit ihrer Academy und ihrem Innovation Center gewährleistet Invensity dauerhafte Spitzenleistungen für namhafte Unternehmen im Forschungs- und Entwicklungsbereich. Hochwertige Schulungen sowie individuelles Mentoring fördern das Wissen, die Talente und die Fähigkeiten der Mitarbeiter, die in den internen Ressorts projektübergreifend Methoden und Kompetenzen entwickeln.

Weitere Informationen: Invensity GmbH, Parkstraße 22, 65189 Wiesbaden, Deutschland, Tel. +49(0) 0611 504 754 0, E‑Mail: info@invensity.com, Web: www.invensity.com

Pressekontakt: Manuel Sollbach, E-Mail: manuel.sollbach@invensity.com

PR-Agentur: euromarcom public relations GmbH, Tel. +49(0) 611 / 973150, E‑Mail: team@euromarcom.de, Web: www.euromarcom.com

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