Agilität in der Automotive Branche: Evolution statt Revolution

Verbesserte Produktivität und mehr Flexibilität: Agile Softwareentwicklung löst klassisches V-Modell laut Beratungsgesellschaft Invensity bei immer mehr Herstellern ab

Wiesbaden, 28. Oktober 2014 – Immer kürzere Produktlebenszyklen und rasant wachsende Ansprüche an eingebettete Softwaresysteme: Der Druck auf die Entwicklungsabteilungen von Automobilherstellern wird zunehmend größer. Wie die Technologie- und Innovationsberatungsgesellschaft Invensity in einer aktuellen Untersuchung feststellt, gewinnen agile Entwicklungsmethoden wie SCRUM angesichts der steigenden Anforderungen branchenweit massiv an Bedeutung und ersetzen das klassische V-Modell. Paul Arndt, Leiter des Ressorts Software Engineering bei Invensity, erklärt: „Agile Methoden haben sich in der Softwarebranche schon seit Jahren fest etabliert, doch inzwischen hat der Trend auch den Automotive Markt erreicht. Hersteller können lange Entwicklungsprozesse vermeiden und Produkte deutlich schneller auf den Markt bringen – entscheidende Faktoren, um international wettbewerbsfähig zu bleiben.“

Methode „Involution“ vereint hohe Flexibilität mit zuverlässiger Qualitätssicherung

Trotz wachsendem Druck durch kürzere Lebenszyklen und globalen Wettbewerb müssen in der Automobilbranche bewährte Standards und Qualitätsansprüche aufrecht erhalten werden – etwa die industrieweiten Anforderungen Automotive SPICE und ISO 26262. Um die Flexibilität der agilen Methoden mit der zuverlässigen Qualitätssicherung des konventionellen V-Modelle zu kombinieren, setzt Invensity auf die eigens entwickelte Methode „Involution“: „Die Einführung agiler Entwicklungsmethoden in der Automobilbranche sollte keine schlagartige Revolution sein, sondern eine gezielte Evolution bestehender Prozesse, Strukturen und der individuellen Unternehmenskultur. Involution leitet die nötigen Methoden und Praktiken bedarfsgerecht in die Wege und bettet sie Schritt für Schritt in die bestehenden Organisationsstrukturen ein“, so Arndt.

Die richtige Methodenkombination ist entscheidend

Der hybride Ansatz Involution erlaubt es zudem, verschiedene Aspekte der Entwicklung wie Projekt- oder Qualitätsmanagement unter agilen Gesichtspunkten zu bewerten und somit stets die richtige Methodenkombination für jedes Unternehmen zusammenzustellen. Die Innovationskraft und Produktqualität des jeweiligen Herstellers werden so maßgeblich und nachhaltig gesteigert. Neue Trends und Kundenbedürfnisse können damit deutlich flexibler in laufende Entwicklungsprozesse einfließen und umgesetzt werden.

Die Invensity GmbH ist eine aufstrebende europäische Technologie- und Innovationsberatung mit internationaler Ausrichtung. Invensity hat in Deutschland Niederlassungen in Wiesbaden, München und Düsseldorf. Mit ihrer Academy und ihrem Innovation Center gewährleistet Invensity dauerhafte Spitzenleistungen für namhafte Unternehmen im Forschungs- und Entwicklungsbereich. Hochwertige Schulungen sowie individuelles Mentoring fördern das Wissen, die Talente und die Fähigkeiten der Mitarbeiter, die in den internen Ressorts projektübergreifend Methoden und Kompetenzen entwickeln.

Weitere Informationen: Invensity GmbH, Parkstraße 22, 65189 Wiesbaden, Deutschland, Tel. +49(0) 0611 504 754 0, E-Mail: info@invensity.com, Web: www.invensity.com

Pressekontakt: Manuel Sollbach, E-Mail: manuel.sollbach@invensity.com

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