Engagement im Sport

Spitzensportler dabei zu unterstützen, Sport und Beruf in Einklang zu bringen, ist das vorrangige Ziel der Zusammenarbeit von INVENSITY mit dem Olympiastützpunkt (OSP) Hessen. Zudem werden gemeinsam leistungsdiagnostische oder messtechnische Fragestellungen bearbeitet.

„Wir wollen einen Beitrag zur Förderung des Spitzensports leisten. Denn Fairness, Vertrauen, Verantwortung, Engagement, Aufrichtigkeit und Respekt sind unsere zentralen Werte, die sich so auch im Sport wiederfinden“, erklärt Frank Lichtenberg, Geschäftsführer von INVENSITY. Er macht deutlich, dass die Sinnhaftigkeit eines Engagements im Sport für ihn auf der Hand liegt: „Die Mentalität von Spitzensportlern entspricht genau der Einzigartigkeit unserer Mitarbeiter. Und auch wie die Athleten entfalten diese erst durch Teamarbeit ihre ganze Exzellenz.“

Deswegen will es INVENSITY Athleten zum einen ermöglichen, im Unternehmen Praktika, Abschlussarbeiten oder den Berufseinstieg zu absolvieren. Darüber hinaus bietet es an, die hauseigene INVENSITY Academy zu nutzen. „Unser bewährtes und vielfältiges Trainingsangebot fördert nachhaltig die Persönlichkeitsentwicklung unserer Mitarbeiter und Kunden – und künftig auch die von Sportlern“, erläutert Lichtenberg.

Entwicklung eines zuverlässigen Messsystems für Anlaufgeschwindigkeiten

Zusätzlich zu Aktivitäten im Bereich Duale Karriere stellen sich die Kooperationspartner Herausforderungen im Bereich Trainingswissenschaft. Ein erstes gemeinsames Technologieprojekt ist bereits angelaufen. Es beschäftigt sich mit der Suche nach einem verlässlichen Weg, die Anlaufgeschwindigkeit in den Disziplinen Sprint, Weit- und Dreisprung zu messen. Bereits existierende Systeme werden den Anforderungen nicht gerecht. Deswegen führt INVENSITY aktuell gemeinsam mit den Trainingswissenschaftlern des OSP eine Technologiebewertung durch. Ziel ist dann die Entwicklung eines Prototypen, der die Messung automatisiert, vereinfacht und die Genauigkeit der Ergebnisse erhöht.

„Wir freuen uns über Partner wie INVENSITY, die nicht nur um die Potenziale eines Sportlers wissen, sondern auch bereit sind, Arbeitsmodelle anzubieten, die mit Trainings- und Wettkampfzeiten kompatibel sind“, sagt Werner Schaefer, Leiter des OSP Hessen, bei der Kooperationsunterzeichnung in Wiesbaden. Ihm sei es wichtig, den Athleten Türen zu öffnen, die sonst vielleicht verschlossen blieben. Und er fügt hinzu: „Wir wollen sicherstellen, dass unsere Spitzensportler das Konzept ‚Duale Karriere‘ wertschöpfend leben – für sich selbst und natürlich auch für ihre Arbeitgeber.“ Auch der Landessportbund Hessen (LSB H), vertreten durch seinen Vizepräsidenten Lutz Arndt, zeigt sich erfreut über die Kooperation: „Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und haben immer auch die Zukunft unserer Athleten nach dem Sport im Auge.“

Erste Sportlerin bereits beruflich bei INVENSITY eingestiegen

Bereits im August ist mit Beate Christmann eine mehrfache Deutsche Meisterin und Mitglied der Nationalmannschaft in der Sportart Fechten mit einer Festanstellung im Bereich Communications bei INVENSITY eingestiegen. „Für mich ist das eine wunderbare Chance, mich nicht nur beruflich, sondern auch persönlich entfalten zu können und trotzdem weiter an meinem Ziel, mich für die Olympischen Spiele 2020 zu qualifizieren, festzuhalten“, sagt Christmann. Möglich werde dies durch flexible Arbeitszeiten und die Option, auch von unterwegs beruflich tätig sein zu können.

Bernd Brückmann, Laufbahnberater am OSP Hessen, beschreibt die Situation: „Der Spagat zwischen Training, Wettkampf und Schulbank ist defacto eine Doppelbelastung. Deswegen finden sich in den Lebensläufen der Athleten immer wieder verlängerte Studienzeiten oder fehlende Praxiserfahrung.“ Zwar hätten einige Unternehmen erkannt, dass Spitzensportler für die Arbeitswelt wertvolle Charaktereigenschaften mitbrächten. So zählten Durchsetzungsvermögen, Zeitmanagement, Teamfähigkeit und Ausdauer in das natürliche Repertoire eines jeden Leistungssportlers. Kooperationen wie die zwischen INVENSTIY und dem OSP können laut Brückmann jedoch dazu beitragen, den Mindset zum Thema in der Gesellschaft zu ändern.

Vertreter von INVENSITY, dem Olympiastützpunkt Hessen und dem Landessportbund Hessen bei der Kooperationsunterzeichnung in Wiesbaden.